Historische Diesellokomotive MaK 240 C - Graf MEC D13 [3]

MaK 240 C und MaK 240 B

Bild: links MaK 240 C - rechts MaK 240 B - Eigentum des Graf MEC e.V.

Graf MEC D 13 [3 = dritte Besetzung]

Die Lokomotive gehört zu den Pionieren des Diesellokbaus nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland. Nach dem Krieg bestand bei den meisten Eisenbahngesellschaften in Deutschland ein starker Erneuerungsbedarf. Einerseits sollten die zahlreichen Dampfloks ersetzt werden, andererseits musste dem wieder steigenden Transportaufkommen Rechnung getragen werden.

Die MaK 240 B/C waren die kleinsten Lokmotiven des ersten Typenprogramms der Maschinenbau Kiel AG. Aufbauend auf dem Grundmodell wurden Lokomotiven in verschiedenen Leistungsstärken im Baukastensystem gebaut.

Die fehlenden Sonnenschutzdächer sind ein Merkmal der älteren Bauart, was den Lokomotiven den Spitznamen Glatzköpfe einbrachte.

Gebaut wurde sie in der Zeit von 1954 bis 1967, womit sie als letztgebaute Variante des ersten Typenprogramms die Zeit der Stangendieselloks bei MaK beendete.

Beide Lokomotiven kamen von der Steinhuder Meer-Bahn zum Graf MEC. Die MaK 240 B diente als Ersatzteilspender für die Aufarbeitung der baugleichen D 12 [1], die inzwischen aufgearbeitet ist und im Sonderzugdienst eingesetzt wird. Die MaK 240 B wird weiter als Ersatzteilspender dienen.

Die MaK 240 C ist baugleich mit ehemaligen D 13 [1]. Sie soll wieder aufgearbeitet und für den Sonderzugdienst eingesetzt werden.

Der Lebenslauf bis heute

Hersteller

Baujahr

Typ

Herstellernr.

Sitzplätze

Zustand

MaK

1955

240 C

220 030

0

abgestellt

 

1955

 

Auslieferung an Verkehrsbetriebe des Kreises Schleswig, "33"

1984

 

Museumseisenbahn Paderborn

1985

 

Steinhuder Meer-Bahn „33“

2000

 

Graf MEC D 13 [3]

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